Hellersdorf - Knapp sieben Monate nach der Grundsteinlegung hat die Wohnungsbaugesellschaft Stadt und Land am Montag in Marzahn-Hellersdorf das Richtfest für 165 Mietwohnungen gefeiert. Bei dem Vorhaben an der Schkeuditzer Straße handelt es sich um den Bau eines sogenanntes Typenhauses. Darunter versteht die Stadt und Land ein aus standardisierten Modulen zusammengesetztes Gebäude.

„Modulares Bauen ermöglicht nicht nur die zügige Realisierung einer großen Anzahl von Wohnungen, sondern trägt auch dazu bei, die Kosten im Wohnungsneubau zu dämpfen“, sagte Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher (Linke). „Beides ist angesichts des aktuellen Wohnungsbedarfs in Berlin von essenzieller Bedeutung.“

Kaltmiete von 6,50 Euro pro Quadratmeter

Das Wohnhaus an der Schkeuditzer Straße soll etwa 9500 Quadratmeter Wohnfläche haben. Geplant sind 56 Einzimmer-Wohnungen, 30 Wohnungen mit zwei Zimmern, 44 mit drei Zimmern, 25 mit vier Zimmern und 10 Wohnungen mit fünf Zimmern. Sie erhalten einen Balkon oder eine Terrasse. 57 Wohnungen sind barrierefrei. Die Hälfte der Wohnungen soll für eine Kaltmiete von 6,50 Euro pro Quadratmeter angeboten werden. Die übrigen sollen im Schnitt unter zehn Euro je Quadratmeter kosten. Im Frühjahr 2020 soll der Neubau fertig sein.

Die Stadt und Land hat nach eigenen Angaben zehn Grundstücke identifiziert, die sie daraufhin überprüft, ob dort Typenhäuser errichtet werden können. Das Unternehmen beziffert den Zeitvorteil gegenüber der herkömmlichen Bauweise mit zwei Monaten.