Berlin - Die Pandemie beschert uns eine saubere Spree mit viel mehr Durchblick im sonst so trüben Fluss- und Kanalwasser. Zu normalen Zeiten tuckern hier nämlich die Ausflugsdampfer zuhauf entlang, wühlen mit Schiffsschrauben schlammigen Untergrund tüchtig auf. Das derzeitige Klarsicht-Phänomen bemerkte Leser Fabian Seifert neulich beim ausgedehnten Spaziergang rund um die Museumsinsel. Begeistert schrieb er an die Redaktion, dass er sich nicht daran erinnern könne, „die Spree jemals mit grünlich-türkisem Wasser gesehen zu haben“. Er freut sich, durch Corona lerne er seine Heimat besser kennen.

Was hat er da in der Unterwasserwelt erkennen können? „Allein entlang des Ufers am Monbijoupark haben wir sechs Fahrräder, drei Elektroroller und einen Haufen anderer interessanter Gegenstände ausmachen können. Mit den Straßenschildern und Baubegrenzungen, die rund um das Pergamonmuseum verteilt im Kupfergraben liegen, könnte man eine weiträumige Absperrung des Brocken organisieren.“

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