Berlin - Am Mittwoch klang alles noch ganz wunderbar: „Aus Durstexpress wird Flaschenpost“, teilten die beiden bundesweit agierenden Getränkelieferdienste mit und erklärten somit das Ende einer jahrelangen Rivalität. Der Oetker-Konzern, der seit 2016 den Lieferdienst Durstexpress betreibt, hatte im Oktober 2020 den Konkurrenten Flaschenpost übernommen. Eine Milliarde Euro soll geflossen sein. Künftig wolle man „als ein Team in nahezu allen Metropolregionen Deutschlands“ präsent sein, ließ sich der Flaschenpost-Chef dazu zitieren. In der Chefetage von Durstexpress freue man sich „sehr auf die gemeinsame Zukunft“.

In der Belegschaft, insbesondere unter den mehr als 1000 Berliner Beschäftigten von Durstexpress, brodelt es indes. Denn die Logistikzentren in Tempelhof und Hohenschönhausen sollen geschlossen werden. Wie das Unternehmen auf Nachfrage der Berliner Zeitung bestätigte, werde man „die bisherigen Durstexpress-Lager Teilestraße sowie Gehrenseestraße perspektivisch nicht mehr weiter betreiben, da deren Lage und Infrastruktur im Vergleich zu unseren umliegenden Lagern schlechter dasteht“.

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