Berlin - Als David Hasselhoff das zweite Mal in seinem Leben an der Berliner Mauer singt, ist sein Hemd weit über der Brust geöffnet und gibt ein silbernes Kreuz auf perfekt gebräunter Haut frei. Auf der Mühlenstraße ist er aus dem Taxi gestiegen, von seinen Begleitern in den Yaam Club am ehemaligen Mauerstreifen geschoben und von Männern mit Bierflaschen in der Hand begrüßt worden: „David! Da ist er ja! Wirklich!“, rufen sie, als sei er eine Erscheinung, dieser unwirklich gut aussehende 60-Jährige, den sie als Kinder in der Fernsehserie Baywatch gesehen haben und den jeder Berliner Einlasser vermutlich sofort wieder nach Hause schicken würde.

Thank you for the Mauerfall

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.