Berlintouristen werden an der buntbemalten ehemaligen Hinterlandmauer zwischen Kreuzberg und Friedrichshain irgendwann wieder besser nachvollziehen können, wie die DDR-Grenze die beiden Stadthälften trennte. Das ist durch eine Reihe von Durchbrüchen, die nach 1989 in das längste erhaltene Berliner Mauerstück geschlagen wurden, nur noch schwer möglich. Wenigstens an der Stelle, an der 2013 für den Bau eines Hochhauses eine neue Lücke in die Mauer gerissen worden war, sollen die vom Bauherrn Maik-Uwe Hinkel unter heftigen Protesten entnommenen Mauerelemente wieder in die Mauer zurückgestellt werden.

Das stellte Senatssprecher Richard Meng in Aussicht. In Gesprächen mit Hinkel sowie einem israelischen Investor und beteiligten Verwaltungen sei man einer Lösung recht nahe gekommen, sagte Meng. Einzelheiten teilte er nicht mit, jedoch dürfte nach allem, was bislang bekannt ist, ein Kompromiss wie folgt aussehen: Hinkel schließt die Mauerlücke. Die Original-Betonsegemente sind noch vorhanden.

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