„Verkatert, gebildet, ungekämmt“, sagt einer dieser Mittzwanziger und beugt sich dabei gequält über den Küchentisch. Ein anderer, blond, drahtig, Yankees-Cap, hat gerade wieder einen Artikel veröffentlicht. Bezahlung? Fehlanzeige. „Aber es geht schon“, sagt er. „Ich habe jetzt erst mal mein Konto überzogen, und meinen Eltern gesagt, dass es gerade schwierig ist. Aber das kennst du ja alles.“

Damit ist auch schon abgesteckt, worum sich die Serie „Ecke Weserstraße“ dreht: Um Vertreter der sogenannten Generation Y nämlich. Eine vielbesungene Personengruppe, die sich mitunter dadurch auszeichnet, dass ihre Mitglieder akademisch ausgebildet und internetaffin sind und nicht erst nach der Arbeit Erfüllung suchen, sondern währenddessen, um sich dann schließlich in unterbezahlten Agentur-Jobs in Berlin wiederzufinden.

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