Berlin - Das letzte Wort des Angeklagten verliert sich an diesem Montag in einer 30 Minuten langen Tirade. Darin bezichtigt er Zeugen der Lüge, auch seine beiden zwölf und 15 Jahre alten Kinder. Er beschuldigt die Staatsanwältin, nur Schmutz hervorgeholt zu haben. Auch an seiner Frau Dorota L. lässt er kein gutes Haar. Zum Schluss sagt der 65-Jährige, er sei unschuldig.

Dorota L. ist tot. Der Angeklagte hat sie mutmaßlich mit einem Messer attackiert und in einem Gartenteich in Glindow ertränkt. Für diese Tat hat die Staatsanwältin Maria Schiller in ihrem Plädoyer, das sie vor dem letzten Wort des Angeklagten gehalten hat, eine lebenslange Freiheitsstrafe gefordert. Zudem solle das Gericht die besondere Schwere der Schuld feststellen, sagte die Vertreterin der Anklage.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzt Zugang zu allen Online-Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio für nur 9,99 € im Monatsabo.

Jetzt abonnieren

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.