Das Schlimmste ist das Warten. Das Nichts-Tun, die Langeweile, die Ungewissheit. Zahra Dalil, 29, will nicht falsch verstanden werden. Was sie sagt, soll nicht klingen, als beschwere sie sich. „Alles ist besser als in Syrien“, sagt sie. Aber die Tage in der Notunterkunft im Soldiner Kiez in Wedding sind lang, wenn man nicht arbeiten darf, die Kinder nicht zur Schule schicken kann und niemand weiß, wie lange es dauert, bis sie eine eigene Wohnung bekommen, wo sie selbst kochen und die Tür verriegeln können.

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