Beinahe zehn Jahre hat es gedauert: Am 2. September wird ein bekannter DDR-Wirtschaftswissenschaftler, Historiker und Publizist gewürdigt: Jürgen Kuczynski (1904–1997). Dann bekommt eine kleine, unscheinbare Grünfläche an der Pistoriusstraße in Weißensee seinen Namen. Eine Gedenktafel wird dann dort an ihn erinnern.

Kuczynski lebte von Anfang der 50er Jahre bis zu seinem Tod in einer großen Villa in der Parkstraße, ganz in der Nähe. In dieser Villa befand sich einst seine große Familiensammlung mit 70000 Büchern und 35000 Zeitschriften, gesammelt über sechs Generationen. Es ist die bedeutendste Privatsammlung Deutschlands, heute steht sie, gegliedert wie einst in der Villa, in der Zentralen Landesbibliothek in der Breiten Straße.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.