Brett Myers nimmt den Döner für seinen Blog genau unter die Lupe.
Foto: Gerd Engelsmann

Berlin - Brett Myers hält einen Döner in der Hand, über den er nicht schreiben wird. Zum ersten Mal, seit es seinen Blog gibt. Nicht, weil er sich davor scheut, eine mögliche schlechte Bewertung online zu stellen. Schlicht und einfach deshalb, weil ihm der Appetit vergangen ist. Er fühlt sich ungerecht und falsch behandelt. Als die Berliner Zeitung mit ihm an einem Dönerladen in der Neuköllner Hermannstraße verabredet war, sind ihm und uns Fotoaufnahmen für seine Webseite und unsere Zeitung strengstens untersagt worden. Obwohl der Fotograf Brett Myers mit dem Döner in der Hand nur auf der Straße fotografiert hat und der Laden sowie einzelne Personen im Hintergrund nicht scharf zu erkennen sind, ist die Polizei gerufen worden. Sie hat für Klärung gesorgt. Den Döner, der inzwischen kalt geworden ist, isst Myers dennoch auf. Ein Genuss ist das unter diesen Umständen für ihn nicht. Und über den Döner schreiben will Myers nicht mehr. „Es fühlt sich nicht gut an“, sagt er. „Das ist das erste Mal, dass ich so etwas erlebe. Dabei hat mir einer meiner Leser diesen Dönerladen empfohlen.“

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