Die Integrierte Sekundarschule Mahlsdorf wurde 2019 als erstes Projekt der Schulbauoffensive fertig – verspätet und mit Baumängeln.
Foto: Thomas Uhlemann

Berlin - Der Jahresbericht 2020 des Berliner Rechnungshofs, wegen Corona-Einschränkungen thematisch eingeschränkt, bietet dennoch auf 202 Seiten ein Spektrum von Verwaltungsversagen, Verschwendung und Willkür, die zu ungeplanten Milliarden-Ausgaben führen.

Rechnungshof-Präsidentin Karin Klingen bemängelte vor allem die 2017 vom Senat beschlossene Schulbauoffensive. Diese sollte 5,5 Milliarden Euro kosten, um binnen zehn Jahren 42 neue Schulen zu bauen und vorhandene zu sanieren. Inzwischen sollen es 88 Neubauten sein, und Berlin sei bereits bei Kosten von elf Milliarden Euro angekommen, dem Doppelten. Das letzte Projekt soll erst 2031 starten, vier Jahre nach dem geplanten Ende der Schulbauoffensive.

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