In öffentlichen Unternehmen des Landes Berlin haben im vergangenen Jahr 34 Frauen in Management-Positionen gearbeitet.
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BerlinIn öffentlichen Unternehmen des Landes Berlin haben im vergangenen Jahr 34 Frauen in Management-Positionen gearbeitet. Das entspricht einem Anteil von etwas mehr als 32 Prozent an allen Personen, die in solchen Spitzenjobs 2019 tätig waren, wie aus einer Studie des Lehrstuhls Public Management und Public Policy an der Zeppelin Universität Friedrichshafen hervorgeht, die am Dienstag vorgestellt wurde. Im Vergleich zum Jahr davor waren demnach fünf Frauen weniger in Top-Positionen tätig, schreibt die Nachrichtenagentur dpa.

Für die Studie untersuchten die Autoren sämtliche Unternehmen, an denen das Land Berlin mindestens 50 Prozent hält und die über eine eigene Homepage verfügen. Das waren im vergangenen Jahr 81 Firmen, die 129 Managementposten anboten, die wiederum mit 106 Personen besetzt waren.

Mit dem Frauenanteil von rund einem Drittel belegt Berlin in der Liste der in der Studie untersuchten Städte den vierten Platz. Da aber manche Städte nur über wenige Tochterunternehmen verfügen, schwankt der relative Anteil von Frauen in Führungspositionen erheblich und somit sind die Städte kaum miteinander zu vergleichen. So handelt es sich zwar bei 45,5 Prozent der Personen, die in Offenbach am Main auf kommunalen Spitzenpositionen arbeiten, um Frauen. Die Stadt landete damit auf dem ersten Platz. Doch die absolute Anzahl der weiblichen Führungskräfte liegt bei fünf.

Bundesweit untersucht wurden 1469 öffentliche Unternehmen wie Stadtwerke oder Krankenhäuser in 69 Städten. Verglichen wurden Stadtstaaten, Landeshauptstädte und die vier größten Kommunen je Bundesland.