Berlin-Mitte - Die Bühne des Friedrichstadt-Palasts ist nicht nur eine der spektakulärsten und größten Revue-Bühnen der Welt – sie verfügt auch über allerlei technische Raffinessen. Dazu gehört seit der Eröffnung 1984 auch ein riesiges Wasserbecken, gut versteckt im Keller unter den Brettern, die die Welt bedeuten. Doch nach vielen Show-Jahren war das gute Stück sanierungsbedürftig, kam zuletzt 2014 zum Einsatz. Nun wurde es während der Schließung still und heimlich ausgetauscht. 

Hinter langen Fluren und einer schweren Tür liegt es versteckt, das neue, heimliche Herzstück der größten Revue-Bühne der Welt. Rohre und Kabel erinnern an einen Maschinenraum, eine kleine Leiter führt nach unten – und da steht es, das neue Wasser-Bassin des Friedrichstadt-Palasts. Ein Planschbecken für Artisten und Tänzer, knapp 2,30 Meter hoch, zehn Meter im Durchmesser, gefertigt aus Edelstahl. Für Fans des Hauses kommt die Nachricht überraschend, doch im Palast selbst wartete man bereits sehnsüchtig auf den Neubau. „Wir haben schon lange damit geplant, weil wir das Becken in unserer neuen Show-Produktion zum Einsatz bringen wollen“, verrät Intendant Berndt Schmidt, 57. „Aber durch Corona hat sich einiges verzögert.“

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