"Für die Rigaer Straße steht eine Lösung in Aussicht, die alle Parteien zufrieden stellt“, sagte der Baustadtrat Florian Schmidt der Berliner Zeitung.
"Für die Rigaer Straße steht eine Lösung in Aussicht, die alle Parteien zufrieden stellt“, sagte der Baustadtrat Florian Schmidt der Berliner Zeitung.
Foto: imago images / Christian Ditsch

Berlin - Sein Einsatz für die Genossenschaft „Diese eG“ könnte Baustadtrat Florian Schmidt (Grüne) und den Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg teuer zu stehen kommen. Das berichtet der Tagesspiegel. Schmidt hatte im Juni verhindert, das ein Haus in der Rigaer Straße 101 an private Käufer veräußert wurde, indem er das Vorkaufsrecht zog – zugunsten der „Diese eG“. Die junge Genossenschaft hat das Ziel, mit Hauskäufen Privatisierungen und Mieterhöhungen zu vermeiden. Sie sollte sich durch Genossenschaftsanteile, Kredite und Zuschüsse vom Land finanzieren. Allerdings wackelt die Finanzierung bisher. Im November musste die „Diese eG“ sich vom Vorkauf der Rigaer Straße 101 zurückziehen – der Sanierungsbedarf sei wesentlich höher als erwartet, die Mehrkosten so nicht zu stemmen. Der Hausbesitzer kündigte rechtliche Schritte an.

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