Sabine Rennefanz
Foto: Ostkreuz/Maurice Weiss

Berlin - Mein erstes eigenes Auto hieß Eberhard. Es war himmelblau und ein zwanzig Jahre alter Dacia. Ich kaufte ihn 1992 von meinem Onkel Lothar für ein paar Hundert Mark ab. Wie es sich für ein Kind vom Dorf gehört, hatte ich mit 17 meine Führerscheinprüfung gemacht und an meinem 18. Geburtstag meine Fahrerlaubnis abgeholt. Mit Eberhard fuhr ich jeden Sonntag von meinen Eltern ins Internat, 60 Kilometer, aus dem Kassettendeck dröhnten Depeche Mode oder Sisters of Mercy, und wenn ich zurückdenke, scheint es mir, als wäre das der beste Teil meiner Schulzeit gewesen.

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