Berlin - Ausgerechnet Monopoly. Vor dem Frühstück. Ich habe es einige Male ausprobiert, mit Kindern Monopoly zu spielen. Seitdem weigere ich mich. Danach waren immer alle schlecht drauf. Wenn nicht schon vorher abgebrochen werden musste. Weil Scheine flogen, Tränen sprühten – oder mindestens Lippen zitterten –, Freundschaften kurzfristig wackelten. Es ist doch so: Beim Monopoly verlieren stellt selbst diejenigen auf die Probe, die sonst ganz gut verlieren können. 

Es muss daran liegen, dass auch Kinder schon wissen, oder zumindest ahnen, wie ähnlich dieses Spiel der Welt da draußen ist. Man verliert nicht einfach. Man wird vernichtet. Und kann, einmal blank, nicht mehr mitspielen. Und: Irgendwer hat immer viel mehr. Und dadurch Macht.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.