Im Süden sieht man sie überall. In Berlin manchmal, in Parks. Oder vor Kiosken. In Neukölln gab es früher viele von ihnen. Menschen, die auf Stühlen oder Bänken sitzen und nichts tun. Jedenfalls nicht sichtbar. Denn sehr wahrscheinlich ist es ja so: Sie denken, oder spüren einem Gefühl nach. Betrachten die Umgebung, beobachten Menschen oder wühlen in Erinnerungen. Womöglich schreibt einer ein Gedicht, innerlich. Ich schreibe „einer“, weil diese Menschen, die scheinbar nichts tun, meistens Männer sind, oft sind sie alt. Junge Menschen und Frauen, die einfach sitzen, sieht man seltener.

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