Berlin - Die Bevölkerungszahl in Berlin ist im Jahr 2012 erneut gestiegen. Ende des Jahres lebten in der Hauptstadt rund 3,38 Millionen Menschen. Das waren über 49 000 Einwohner mehr als noch zu Jahresanfang (1,5 Prozent), wie das Amt für Statistik am Donnerstag in Potsdam mitteilte.

Den größten Zuwachs verzeichnete Mitte (2,4 Prozent), gefolgt von den Bezirken Friedrichshain-Kreuzberg (1,9 Prozent) und Pankow (1,8 Prozent).

Das Statistikamt berechnete die Bevölkerungsentwicklung auf der Grundlage des Zensus 2011. Dieser wiederum hatte ergeben, dass in Berlin rund 180 000 Menschen weniger leben als bisher geschätzt.

Die Bevölkerungszahl von Brandenburg sinkt weiter. Ende 2012 lebten zwischen Elbe und Oder rund 2,45 Millionen Menschen. Das waren 0,2 Prozent weniger im Vergleich zum Zensus 2011, wie das Statistikamt am Donnerstag in Potsdam mitteilte.

Den größten Bevölkerungsverlust musste der Landkreis Oberspreewald-Lausitz mit einem Minus von 1,4 Prozent hinnehmen. Es folgen Elbe-Elster, Spree-Neiße und die Uckermark. Zuwächse verzeichnet hingegen der Berliner Speckgürtel. An der Spitze liegt die Landeshauptstadt Potsdam mit einem Plus von 1,2 Prozent. (dpa)