Berlin - Halb Berlin ist seit einer Woche von Amts wegen geschlossen. Restaurants und Kneipen sind zu, Theater und Museen auch, Konzerthallen und Sportstudios ebenso, ab Sonnabend gilt das auch für die Sporthallen. Nicht direkt betroffen von dem Lockdown light sind die Einzelhändler, anders als noch im Frühjahr dürfen ihre Läden geöffnet bleiben. Doch vielen Inhabern hilft das kaum, weil das öffentliche Leben weitgehend zum Erliegen gekommen ist und deshalb kaum Kunden kommen. So brechen die Umsätze dramatisch ein – und dann gibt es dafür nicht einmal staatliche Hilfe. Jetzt sollen die Wirtschaftsverwaltungen von Berlin und Brandenburg beim Bund Druck machen.

Nils Busch-Petersen ist ein Freund des offenen Wortes. Gefragt, ob sich die Branche als Gewinner fühle, weil sie immerhin ihr Geschäft weiterführen dürfe, sagt der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Berlin-Brandenburg: „Im Gegenteil. Es ist ein Desaster.“ Und dabei gehe es nicht etwa darum, dass inzwischen pro Person zehn Quadratmeter Raum im Geschäft zur Verfügung stehen muss. Das Problem sei die wie leer gefegte Stadt, so Busch-Petersen.

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