Berlin - Gleich gehe ich eisbaden. Im etwa ein Grad kalten Wasser des Weißen Sees. Es ist Samstagmorgen, neun Uhr, die Außentemperatur in Berlin beträgt drei Grad. Ich mag Kälte nicht. Normalerweise. Und eigentlich läge ich noch unter der warmen Bettdecke. Normalerweise. Aber in diesem Winter ist nichts normal.

Es ist der Winter der Pandemie. Es ist der Winter des Durchhaltenmüssens. Und es ist der Winter des Eisbadens. Weltweit und auch in Deutschland hüpfen Menschen in Seen und Flüsse, tauchen ein und unter, versuchen, eins zu werden mit der Natur, einen gleichmäßigen Atemrhythmus zu finden, zwei Minuten oder länger im Winterwasser durchzuhalten. Um danach ein einzigartiges Hochgefühl erleben zu können. Und ganz offensichtlich ist es mehr als ein kurzer Hype.

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