Eisenhüttenstadt - Was würde Tom Hanks wohl sagen? Der Hollywood-Schauspieler besuchte im vergangenen Jahr Eisenhüttenstadt und schwärmte im Fernsehen von seinem Besuch. Eisenhüttenstadt, 1951 als sozialistische Planstadt errichtet, ist ein in Stein gegossenes Museum des Kalten Krieges. Eine der wichtigsten Attraktionen der Stadt ist das Dokumentationszentrum für DDR-Alltagskultur. Über seine künftige Finanzierung und inhaltliche Ausrichtung wird seit Wochen gestritten. Am Mittwoch entscheidet die Stadtverordnetenversammlung, wie es mit dem in Deutschland einmaligen Museum weiter geht.

Bisher teilten sich Stadt, Kreis und Land Brandenburg die Finanzierung. Im Sommer strich die verschuldete Stadt ihren Anteil von 76.000 Euro – und nahm damit ein Aus des Dokumentationszentrums in Kauf. Nach dem Rückzug der Kommune strich auch der Landkreis seinen Anteil von 55 000 Euro jährlich. Nur das Land hielt an seinem Zuschuss von 90.000 Euro fest.

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