Ein paar Sekunden noch, dann wird es den hässlichen grauen Sessel nicht mehr geben. Greifer ziehen ihn ins Innere des Müllautos. Die schmuddeligen Polster verbiegen sich, die Holzlatten gehen knackend zu Bruch. Ein ganz normaler Vorgang. Doch etwas fehlt bei der Vorführung auf dem Betriebshof der Berliner Stadtreinigungsbetriebe (BSR): der Krach, den eine dieselgetriebene Presse erzeugt.

Nur ein Surren ist zu hören. Das Sperrmüllfahrzeug, das am Mittwoch erstmals eingesetzt wurde, arbeitet elektrisch. Ein weiteres Projekt für das „Schaufenster Elektromobilität“ hat begonnen.
Ein E-Müllauto mit einer Presse, die von einer Batterie gespeist wird, die Strom für bis zu 18 Stunden parat hält – spektakulär wirkt das nicht. Doch für Gernot Lobenberg, Chef der Berliner Agentur für Elektromobilität (emo), ist die Technik ein Meilenstein. Der Lkw Volvo FE sei ein Vorbote einer Entwicklung, die sich beschleunigen werde: „Bei Nutzfahrzeugen sehen wir große Potenziale für Elektromobilität.“

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