Der BER als Messestandort

Warum nicht beim Nachbarn spicken? Der Tempelhofer Flughafen dient seit Jahren unterschiedlichen Veranstaltungen als Heimat. Da wären die bread and butter oder die Jugendmesse YOU. Platz wäre auch am BER genug für Messe- und Konferenzräume. Vielleicht könnte man sich dann auch die millionenschwere Sanierung des ICC sparen…

Der BER als Park-and-Ride-Gelände

Wenn schon keine Flieger in Schönefeld abheben, könnten dort wenigstens Autos parken. Das Rollfeld als Park-and-Ride-Gelände. Schließlich funktioniert der Bahnanschluss nach Berlin bereits. Und so weit her geholt ist die Idee gar nicht – auch Architekten haben bereits für eine solche Lösung plädiert.

Der BER als Technologiepark

Eigentlich sollte Tegel in diesem Jahr noch seine neue Bestimmung bekommen. Geplant ist unter anderem ein Technologiepark. Nach dem BER-Baustopp kann man das wohl erstmal vergessen. Aber man könnte die Pläne doch einfach tauschen: Schönefeld wird High-Tech-Standort und Tegel bleibt in Betrieb, bis endlich ein funktionierender neuer Großflughafen steht.

Der BER als neues Domizil für Skater und Kitesurfer

Was auf dem Tempelhofer Feld funktioniert, klappt bestimmt auch in Schönefeld. Rollfelder werden zu Skatebahnen, Kitesurfer und Radfahrer erobern den Asphalt. Bei Läufern ist der Flughafen dank des Airport Night Run sowieso schon beliebt. Hier ist allerdings Vorsicht geboten, denn wer weiß, was dem Berliner Senat einfällt, wenn das Tempelhofer Feld plötzlich ungenutzt bliebe...

Einfach Gras über die Sache wachsen lassen

Pessimisten würden sagen: Was auf dem BER-Gelände passiert, kann sowieso nicht klappen. Daher hilft es vielleicht auch, einfach sprichwörtlich Gras über die Sache wachsen zu lassen. Mit etwas Glück wird diese Peinlichkeit in der Geschichte der Berliner Bauprojekte dann vielleicht irgendwann vergessen sein.