Berlin - Nach den Schüssen auf ein Lokal in Neukölln hüllt sich die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen in Schweigen. Tatsächlich fahndet sie nach Informationen der Berliner Zeitung nach einem Albaner, der am Wochenende auf das Lokal in der Emser Straße feuerte. Drei Männer wurden verletzt. Der Grund für diese um ein Haar tödliche Schießerei: Es geht es um 2000 Euro Schulden aus einem Drogengeschäft.

Wie berichtet, schossen in der Nacht zum Sonnabend Unbekannte aus einem Auto auf ein Café in der Emser Straße. Sieben Geschosse trafen die Fenster des Lokals, eines ein Auto. Der 28-jährige Bilal R. bekam ein Projektil in den Rücken. Zwei Cafégäste im Alter von 32 und 38 Jahren mussten ambulant behandelt werden. Laut Polizei ist Bilal R. inzwischen aus dem Krankenhaus raus. Der 28-Jährige aus dem syrischen Aleppo war vom Bürgerkrieg weg zu seinen Cousins ins sichere Berlin gezogen, nachdem er mit einer minderjährigen Cousine aus Neukölln verheiratet wurde.

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