Berlin - Oliver Pritzkow fällt auf am Flughafen Schönefeld. Er hat eine Kamera mit einem 400-Millimeter-Teleobjektiv mitgebracht. „Falls ich noch etwas Interessantes sehe“, sagt er. Viele Chancen, Flugzeuge zu fotografieren, wird es für Pritzkow und andere Planespotter nicht mehr geben. Denn dieser frühlingshafte Sonntag ist der vorletzte Betriebstag, am Montag ist Schluss. Dann wird der frühere DDR-Zentralflughafen, der inzwischen als BER Terminal 5 firmiert, im Zeichen der Corona-Krise stillgelegt. Vorübergehend für ein Jahr, wie Airport-Chef Engelbert Lütke Daldrup immer wieder betont. „Doch ich glaube nicht, dass Schönefeld jemals wieder öffnet“, sagt Pritzkow.

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