Berlin - Mit 66 Jahren, da fängt das Leben bekanntlich an – aber was, wenn man dann auf Pflege angewiesen ist, oder einen Angehörigen pflegen muss? Um pflegende Angehörige zu entlasten, lädt die Diakonie zur Woche der pflegenden Angehörigen vom 13. bis 19. Mai 2022 in Berlin.

Immerhin pflegen in der Hauptstadt rund 200.000 Menschen ihre Familienangehörigen – 55 Stunden pro Woche im Schnitt pro Person. Damit erbringen sie 80 Prozent der Pflege in der Stadt. Die Pandemie hat sie zudem hart getroffen. Viele mussten in Selbstisolation, über Monate brachen Unterstützungsangebote weg. Die Berliner Fachstelle für pflegende Angehörige und ein Bündnis von Unterstützern will Danke sagen – mit Dampferfahrten, Konzerten, Poetry-Slam, Kino, Kiezspaziergängen und Diskussionsnachmittagen.

Höhepunkt ist die Ehrung mit dem „Berliner Pflegebären“ im Roten Rathaus am 14. Mai, sieben Angehörige werden stellvertretend geehrt. Auch ein Preis für Journalisten wird vergeben. Zu den Pflegebären können bis 28. Februar Nominierungsvorschläge eingereicht werden: www.woche-der-pflegenden-angehoerigen.de