In meinem Haushalt gibt es keine Tupperdosen. Ich war noch nie auf einer Tupperparty und wollte auch niemals zu einer hin. Es existiert auch kein Jemako-Putzlappen in unserem Haus. Wenn ich zu Partys eingeladen werde, dann möchte ich tanzen. Das war bislang mein Grundsatz. Und dann kam Jenny. Meine Freundin lud mich ein, ihre Nachbarin würde kochen. Mit dem Thermomix. Ob ich nicht vorbeikommen wolle.

Ich dachte, naja, so ein Abend, an dem ich bekocht werde – warum eigentlich nicht. Eine Thermomix-Party? Man musste es ja nicht so nennen. Ich sah auch keine Gefahr, mir während des Treffens den Kopf verdrehen zu lassen, denn wer bitteschön gibt schon 1200 Euro für eine Küchenmaschine aus? So ein Ding käme mir eh nicht ins Haus. Für mich, das muss ich zugeben, ist es der Inbegriff der Spießigkeit.

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