Cottbus - Das Land Brandenburg will mit Erlassen Richtwerte für Eisen- und Sulfatkonzentration in der Spree festlegen. Die beiden Bewirtschaftungserlasse sollen voraussichtlich größtenteils zum Ende dieses Jahres erarbeitet sein, wie das Umweltministerium am Donnerstag in der Braunkohleausschussitzung in Cottbus ankündigte. Sie sollen eine Grundlage für wasserbehördliche Entscheidungen sein, um die Zielwerte zu erreichen. In der Spree in Sachsen und Brandenburg gibt es an manchen Stellen erhöhte Werte von Sulfat-Salzen und Eisengehalt im Wasser. Als ein Grund gilt der Bergbau. In stillgelegten Braunkohle-Gruben mischen sich das dort freigelegte Sulfat und Eisen mit dem zurückkehrenden Grundwasser und das Ganze gelangt in Gewässer. (dpa)