Berlin - Erich Honecker persönlich hatte es vor 32 Jahren mit einem großen Staatsakt eingeweiht: Inzwischen befindet sich das Ernst-Thälmann-Denkmal an der Greifswalder Straße in einem beklagenswerten Zustand. Der Granitsockel wird ständig von Jugendlichen mit Graffiti beschmiert.

Viel schlimmer ist allerdings die von Experten jüngst festgestellte Tatsache, dass sich Rost durch die Stahlkonstruktion frisst. Diese stützt im Innern das Bronze-Monument, das den 1944 von den Nationalsozialisten ermordeten KPD-Chef Ernst Thälmann mit Fahne und erhobener Faust darstellt. Jahrelang kümmerte sich das Land Berlin kaum um den Erhalt des Denkmals aus DDR-Zeiten. Politisch wurde um einen Abriss gestritten. Jetzt kommt die Wende: Der Senat will das Ernst-Thälmann-Denkmal sanieren, wie die Berliner Zeitung erfuhr.

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