POTSDAM - Endlich mal nicht nur einen heimischen Hirsch schießen, sondern einen kapitalen Elch oder einen Bären oder einen Wolf. Für etliche Jäger ist es etwas Besonderes, ein Tier zu erlegen, das nicht in den heimischen Wäldern lebt oder streng geschützt ist. Eines der beliebtesten Ziele für solche Jagdreisen ist das wildreiche Baltikum.

So werden beispielsweise Ausflüge nach Estland mit vier Jagdtagen für knapp 1 500 Euro angeboten. Im Internet finden sich Berichte über große Drückjagden, bei denen 14 Jäger in vier Tagen 120 Stück Wild erlegt haben. Doch nun ist das Baltikum zum Gefahrengebiet geworden, denn vor einiger Zeit wurden in Litauen zwei Fälle der hochgefährlichen afrikanischen Schweinepest bei Wildschweinen nachgewiesen. Damit war die Krankheit in der EU angekommen. Am Dienstag wurde bekannt, dass auch ein erkranktes totes Tier in Polen gefunden wurde.

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