Berlin - Ermittlungen im Milieu arabischer Clans sind schwierig. Auch, weil die Clankriminalität Jahrzehnte lang von der Politik ignoriert wurde. Weil andere Themen wichtiger erschienen und aus Angst, als ausländerfeindlich zu gelten. So konnten sich Clans fast ungestört etablieren.

Kriminelle Clanmitglieder, die sich als Herren der Straße fühlen, beeinträchtigen inzwischen das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung und gefährden sogar die freiheitlich-Demokratische Grundordnung. Darüber herrschte Einigkeit auf der Konferenz zur Bekämpfung der Clankriminalität, die erstmals in Berlin stattfand, und zu der Innensenator Andreas Geisel (SPD) eingeladen hatte. In der Hauptstadt trafen sich unter anderem Vertreter der Landeskriminalämter Berlin, Bremen, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen. Mit dabei waren auch das Bundesinnenministerium, das Bundeskriminalamt und Europol. 

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