Seit 1973 gibt es das „Klo“. Die Kneipe ist eine Mischung aus Geisterbahn und Kuriositätenkabinett. Gäste sind vor allem Touristen.
Seit 1973 gibt es das „Klo“. Die Kneipe ist eine Mischung aus Geisterbahn und Kuriositätenkabinett. Gäste sind vor allem Touristen.
Berliner Zeitung: Sabine Gudath

Berlin - Auf der Internetseite der Gaststätte „Klo“ sind Fotos zu sehen: Bilder von feiernden Gästen, fein säuberlich geordnet nach Monaten. Aus April und Mai findet sich dort nur ein Foto. Es zeigt das Abbild des Coronavirus. In beiden Monaten hatte die Kneipe in der Charlottenburger Leibnizstraße geschlossen. Wie alle anderen Wirte in dieser Stadt war auch Norbert Finke, der Chef vom „Klo“, durch die Covid-19-Pandemie gezwungen, die Arbeit am Zapfhahn für acht Wochen ruhen zu lassen. Ein Anruf am Abend des 14. März, kurz bevor Finke seinen für diesen Tag ausgebuchten Laden aufschließen wollte, hatte ihn dazu gezwungen – von jetzt auf sofort.

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