Der geplante Erweiterungsbau des Kanzleramts hat eine bogenähnliche Form. Am Rand soll ein Hubschrauberlandeplatz entstehen. 
Foto:  Schultes und Frank

Berlin - Der geplante Erweiterungsbau für das Bundeskanzleramt wird sich laut einer Prognose des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat (BMI) von 485 Millionen Euro auf 601 Millionen Euro erhöhen. Das geht aus einem Bericht des Bundesrechnungshofs an den Bundestags-Haushaltsausschuss hervor. Als Grund für die erwartete Kostenexplosion werden steigende Baukosten und „Abwicklungsrisiken“ bis zur voraussichtlichen Fertigstellung im Jahr 2028 genannt. Wenn es nach dem Bundesrechnungshof geht, könnten bei dem Projekt allerdings Einsparungen in zweistelliger Millionenhöhe vorgenommen werden. Doch die Einsparvorschläge lehnt das Kanzleramt bisher weitgehend ab.

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