Berlin - Die Organisierte Kriminalität (OK) ist auf einem Niveau, das besorgniserregend ist. 2019 führten die Berliner Ermittlungsbehörden 56 Verfahren zu Fällen wie Drogenschmuggel, Einbruch, Autoschieberei oder Beschäftigung von Schwarzarbeitern. Dass die Gesamtzahl der Verfahren in den letzten zehn Jahren abnahm, heißt nicht automatisch, dass weniger Verbrechen verübt werden. Vielmehr liegt der Schluss nahe, dass es sich nur um die Spitze des Eisbergs handelt. Denn für die Kategorie „Organisierte Kriminalität“ müssen bestimmte Kriterien erfüllt sein wie etwa das Begehen schwerer Straftaten unter Verwendung geschäftsähnlicher Strukturen oder Einflussnahme auf Politik, Verwaltung oder Wirtschaft. Die meisten Verfahren, etwa gegen Drogenbanden, finden unterhalb dieser Schwelle statt.

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