Berlin - Manchmal denke ich, ich bin im falschen Jahrhundert geboren. Kürzlich zum Beispiel aß ich an Bord eines Zeppelins. Nicht wirklich natürlich, der Speisesaal lag in der Brunnenstraße, leicht unterirdisch sogar, in der Kochkunst-Galerie „Zagreus“. Dort lassen ein Koch und ein Künstler diese absurden Luftschiffe auferstehen. Der Künstler heißt Roland Fuhrmann und verdient sein Geld mit Kunst am Bau. Seit seiner Kindheit sammelt er alles über Zeppeline. Er muss besessen sein. Er besitzt original Zeppelin-Schrauben, -Teller, -Speisekarten und über 3 000 Fotos. Alle von Privatpersonen geschossen, meist sieht man darauf, wie ein Zeppelin über Häuser schwebt. Etwa 1 000 Bilder aus seiner Sammlung hängen an den Wänden der Galerie.

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