Der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) ist am Wochenende auf dem Landesparteitag abgestraft worden. Nur 64,9 Prozent der Delegierten wählten ihn erneut zum Landesvorsitzenden. Ein mageres Ergebnis, zumal Müller keinen Gegenkandidaten hatte. Eine mögliche Erklärung dafür lieferte Müller in seiner Parteitagsrede selbst. Die Sozialdemokraten müssten ihre Positionen etwa zur Wohnungspolitik offensiver vertreten, sagte er dort. „Die Leute erwarten, dass wir Antworten geben und nicht, dass wir sagen, was nicht geht.“

Die Wohnungspolitik ist für die Berliner derzeit tatsächlich ein Reizthema. Hier geriet die SPD jüngst erst in einen Konflikt mit Grünen und Linken, als es um die Räumung eines besetzten Hauses ging. Und selbst viele SPD-Anhänger wünschen sich in dieser Frage deutlich mehr Entschiedenheit von ihrer Parteiführung.

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