Berlin - Sie kommen aus den USA, aus Australien, Italien, Spanien, Skandinavien oder dem Baltikum. Aus aller Welt zieht es junge Kreative, Künstler, DJs, Autoren, Webdesigner nach Berlin, weil sie ein Stück abhaben wollen vom Berlin-Hype. Trotz steigender Mieten gilt die Stadt an der Spree noch immer als günstig und noch dazu als offen und multikulturell. Es gibt eine aktive Kunstszene und natürlich die Musik, die Clubs, das Nachtleben, perfekte Hipster-Konditionen. Manche der sogenannten Expats bleiben ein Jahr, andere länger.

Auch Annamaria Olsson und Anders Ivarsson sind Expats, Leute also, die für eine bestimmte Zeit und oft in Zusammenhang mit der Arbeit ins Ausland gehen. Das schwedische Paar, er DJ, sie Journalistin, kam vor fünfeinhalb Jahren nach Berlin. Die Musik war es damals, die Ivarsson nach Berlin zog, Olsson suchte ein freieres Leben ohne Festanstellung und Eigentumswohnung. Olsson schreibt für schwedische Magazine über Berlin. Oft beschäftigt sie sich dabei mit Fragen der Gentrifizierung und der Rolle der kreativen Szene. „Wir haben mit vielen Leuten diskutiert, weil das Teil unseres Alltags war“, erzählt sie. „Eigentlich hatten wir am Anfang keinen richtigen Plan. Wir hatten einfach das Gefühl, dass wir etwas machen wollten.“

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