Berlin - Svea Knöpnadel hat nach der Schule nur eine einzige Bewerbung geschrieben. „Ich wollte immer schon ermitteln“, sagt die heute 40-Jährige. Nach dem Abitur ging sie deshalb ohne Umwege in die Ausbildung für den gehobenen Dienst bei der Kriminalpolizei, ein dreijähriges Studium, dann der Abschluss, mit Diplom. Auf dem Weg zur Kriminaloberrätin hat sie eine Karriere hingelegt, die die zierliche Frau mit einem Nebensatz relativiert, der sie umso zielfixierter wirken lässt: „Wie bei Führungskräften so üblich.“

Heute ist Knöpnadel, 1980 geboren und aufgewachsen in Berlin, die erste Extremismusbeauftragte des Bundeslandes. Berlin ist nach NRW das zweite Land, das eine solche Funktion eingeführt hat. Bevor sie die Stelle antrat, war sie im Rauschgiftdezernat des Landeskriminalamtes (LKA), beim Staatsschutz, nach dem zweijährigen Master an der Polizeihochschule Münster hat sie sich mit internationaler organisierter Kriminalität beschäftigt und verschiedene Dienststellen geleitet.

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