Der Eine nennt die Adressatin in seiner wenig schmeichelhaften Whatsapp-Nachricht ein „asoziales Stück Scheiße“. Der Andere benutzt bei seinen Hasskommentaren Worte wie „Drecks Fotze“ oder „Hohle Nuss, die als Sondermüll entsorgt gehört“.

Der Eine wird vom Berliner Amtsgericht wegen Beleidigung zu einer Geldstrafe von 12.000 Euro verurteilt, der Andere darf die Worte offenbar weiter verwenden – weil sie laut einer Zivilkammer des Landgerichts „zulässige Meinungsäußerungen“ oder „haarscharf an der Grenze des ... Hinnehmbaren“ seien.

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