Tempo, Tempo! Eine U-Bahn in Berlin. Anfang 2020 fand die jüngste Tariferhöhung statt. Ein Jahr später steigen die Fahrpreise erneut. 
Foto: Berliner Zeitung/Paulus Ponizak

Berlin - Vor 20 Jahren kostete ein Einzelfahrschein umgerechnet nur etwas mehr als zwei Euro, und damals durften die Nutzer innerhalb von zwei Stunden sogar gratis zurückfahren. Vom Januar des kommenden Jahres an wird der Preis nun um 50 Prozent höher sein als damals. Dann wird der Tarif, der derzeit noch 2,90 Euro beträgt, die psychologisch wichtige Marke von drei Euro erreichen. So hat es der Aufsichtsrat des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg (VBB), in dem die beiden Bundesländer sowie die kreisfreien Städte und Landkreise vertreten sind, am Mittwoch beschlossen. Für eine einzelne Monatskarte für Berlin werden die BVG, die S-Bahn und die anderen Betriebe nach dem Jahreswechsel 86 Euro verlangen. Das sind zwei Euro mehr als jetzt. Damit wird dieses Ticket sogar 60 Prozent teurer sein als vor 20 Jahren. Bei den Parkgebühren hat es keinen solchen Anstieg gegeben.

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