Storkow - Der für seinen kuriosen Fahrrad-Konstruktionen bekannte Tüftler Dieter „Didi” Senft hat sein Museum in Storkow (Oder-Spree) geschlossen. Der 65-Jährige begann bereits damit, das größte Dreirad der Welt und andere überdimensionale Rad-Kreationen in seinem Vorgarten abzubauen. 

Sein privates Museum mit mehr als 200 selbst konstruierten Fahrrädern hatte Senft vor 13 Jahren am Rande des Storkower Gewerbegebietes Neu-Boston eröffnet. Strömten in den Anfangsjahren noch viele Besucher dort hin, so gerieten „Didis” Räder später mehr und mehr in Vergessenheit - obwohl allein 17 davon im Guinness-Buch der Rekorde stehen.

Radfans weltweit kennen ihn inzwischen als „Tour-Teufel”, das Maskottchen der „Tour de France”. Als Werbefigur der Veranstalter des berühmten Radrennens ist er inzwischen nicht nur in Europa, sondern verstärkt auch in Asien und Südamerika unterwegs. (dpa/bb)