Berlin -  - Das mittelständische Unternehmen Karl Rabofsky GmbH, eigentlich ein Hersteller von Faltanlagen in Marienfelde, setzte früh alles auf eine Karte. Im September vergangenen Jahres starteten sie die Produktion von FFP2-Masken. Mittlerweile werden die CE-zertifizierten Masken im Dreischichtsystem hergestellt. Wochentags geht bei Rabo das Licht nicht aus. Im Werksverkauf sind 10.000 Masken manchmal schon nach vier Stunden ausverkauft. „Es ist eine Erfolgsgeschichte, ich sage es nur nicht so gern so laut“, gibt Geschäftsführer Michael Sperling zu. Die alte Rabo-Taktik, sie gehe auch in dieser Krise auf.

Manchmal ist die Schlange vor der Glastür im Untergeschoss des Firmengebäudes an der Motzener Straße viele Meter lang. Doch ohne ein Päckchen mit Mund-Nasen-Schutz ist noch keiner der Kunden weggeschickt worden. Eigentlich hatten sie bei Rabofsky ja eher Großabnehmer im Visier, als sie eine Million Euro investierten und in die Maskenproduktion einstiegen. Apotheken, die ganze Umzugskisten mit Tausenden Masken kaufen, Krankenhäuser und Verwaltungen. „Wir haben gar nicht gedacht, dass das Angebot für Privatleute so eine Marktlücke ist“, sagt Michael Sperling. Doch jedem, der herkommt, garantiert der Chef auch heute noch seine FFP2-Masken.

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