Auch die zweite großangelegte Suche der Polizei in Brandenburg nach der verschwundenen Rebecca aus Berlin ist am Freitag ohne Erfolg geblieben. Am Abend wurde die Suche vorerst beendet, ohne dass etwas gefunden wurde. Erneut hatte eine Hundertschaft Polizisten fast den ganzen Tag ein Waldgebiet bei dem Ort Kummersdorf - 50 Kilometer südöstlich von Berlin - durchkämmt. Die Polizei setzte insgesamt zwölf Suchhunde aus Berlin, Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern ein. Zudem kreist ein Hubschrauber über dem Areal. Die Suche soll auch am Sonnabend und am Sonntag fortgesetzt werden. 

Gegen 11 Uhr begann der Einsatz in dem Waldgebiet. „Wo man gestern wegen der Dunkelheit aufhören musste, setzt man heute wieder ein“, sagte eine Sprecherin der Polizei am Vormittag. Mit Stöcken und Schaufeln waren die Polizisten bei der Suche am Donnerstag durch den Wald gelaufen. 

Auch die mehr als 300 Hinweise, die nach einer ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY“ zum Fall Rebecca am Mittwochabend bei den Ermittlern eingingen, würden von Staatsanwaltschaft und Landeskriminalamt weiter geprüft. Die Gesamtzahl der Hinweise lag damit am Donnerstag bei rund 700.

Rebecca war am 18. Februar in den frühen Morgenstunden aus dem Haus ihrer Schwester und ihres Schwagers verschwunden. Die Kriminalpolizei geht davon aus, dass sie getötet wurde. (dpa/BLZ)