Familie Katz kehrt heim

Beharrliche Bürger machen die Erinnerung an eine ermordete jüdische Familie in Dallgow-Döberitz möglich. 

Foto einer Geburtstagsfeier der Familie Katz, aufgenommen 1926 in Berlin. Richard und Herta Katz stehen in der zweiten Reihe rechts neben der Frau mit Zöpfen. Tochter Romana sitzt links vorn.&nbsp;<br><br>
Foto einer Geburtstagsfeier der Familie Katz, aufgenommen 1926 in Berlin. Richard und Herta Katz stehen in der zweiten Reihe rechts neben der Frau mit Zöpfen. Tochter Romana sitzt links vorn.

Privat/Gundula Blut, Eva Landmann

Dallgow-Döberitz-Richard und Herta Katz kehren nach 78 Jahren an den Ort zurück, an dem sie lebten, bevor sie in die Sterbeanstalt für Juden, das Konzentrationslager Theresienstadt, verfrachtet wurden. Zwei ältere Menschen, sie 61 Jahre alt, er 72. In einem Häuschen in Dallgow-Döberitz, Nauener Straße 24, hatten die beiden Berliner seit 1930/31 gewohnt – in den letzten Jahren weitgehend isoliert und den Schikanen der Nachbarschaft ausgesetzt. Dann versanken sie im Vergessen.

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