Berlin - Berlin wird gern als Hauptstadt der Atheisten bezeichnet, weil der Anteil der kirchensteuerzahlenden Christen hier im Bundesvergleich recht niedrig ist. Nur ein Viertel der Einwohner gehört einer der beiden großen Kirchen an. Trotzdem mögen die Berliner offenbar christliche Feiertage. Das jedenfalls ergab eine repräsentative Umfrage, die das Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag der Berliner Zeitung durchgeführt hat. Dabei wurden vom 19. bis 29. November insgesamt 1003 Berliner befragt, welchen zusätzlichen gesetzlichen Feiertag sie denn gern in der Hauptstadt hätten.

Das Ergebnis ist überraschend, denn 25 Prozent der Befragten sprechen sich für den 31. Oktober aus – den Reformationstag. Der wird seit der Deutschen Einheit in den evangelisch geprägten fünf ostdeutschen Ländern gefeiert, in diesem Jahr kamen dann die Länder Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein dazu.

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