An Berlin ist in der sogenannten Zeit zwischen den Jahren nicht vieles schön: Der Himmel ist verhangen, meistens ist es zu warm, und wenn es mal nicht zu warm ist, pfeift ein ungemütlicher Wind durch die Straßen. Toll ist hingegen, dass die Stadt in besagter Phase mal nicht so voll ist. Das lässt sich ganz gut erkennen, weil auf einen Schlag etliche Parklücken frei sind und es über Tage hinweg bleiben. Eigentlich schlüge jetzt die Stunde findiger Verkehrsplaner, denn die Gelegenheit ist günstig, auf den entstandenen Freiflächen Fahrradparkplätze zu schaffen. Aber die haben natürlich auch alle frei.

Das Phänomen beginnt in der Regel am Tag vor Heiligabend, in Straßenzügen und auf Mittelstreifen ist gefühlt jeder dritte Parkplatz leer, die Autos sind verschwunden, als wären sie ausgefallen wie Milchzähne in einem Kindermund. Jedenfalls zeichnet sich dieses Bild in normalen Jahren ab.

Lesen Sie doch weiter

Erhalten Sie unbegrenzt Zugang zu allen Online-Artikeln der Berliner Zeitung für nur 9,99 € im Monatsabo.

Jetzt abonnieren

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Oder das E-Paper? Hier geht’s zum Abo Shop.