Berlin - Manche Dinge dauern eben etwas länger. Fünf Jahre, nachdem Flixbus am Alexanderplatz eine Haltestelle eingerichtet hat, durfte das Unternehmen dort auf eigene Kosten zwei Wartehäuschen aufstellen. Am Dienstagmittag wurde die Inbetriebnahme der solarbeleuchteten Unterstände gegenüber vom Hotel Park Inn gefeiert. Flixbus-Chef Fabian Stenger nahm die Gelegenheit wahr, seinen Wunsch nach einem zweiten Fernbusbahnhof für Berlin zu bekräftigen. Die Anlage sollte im Osten der Stadt entstehen: „Das Ostkreuz wäre der ideale Standort.“

Fahrgäste, die auf den Bus nach Hamburg oder Leipzig warteten, wunderten sich. In der Tat wird die Aufstellung von Buswartehäuschen in der Regel nicht mit Sekt gefeiert – auch bei Flixbus nicht. Doch diesmal machte das Unternehmen eine Ausnahme. Zu wichtig sei die Haltestelle am Alexanderplatz, sagte Patrick Kurth von Flixbus: „Sie ist eine unserer Top-Haltestellen in Europa“ – nicht nur was die Zahl der Fahrgäste, sondern auch was die durchschnittliche Auslastung der Busse anbelangt. Fast alle seien ausgebucht. Der Grund: Der Alex sei gut erreichbar.

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