BerlinIn Krisenzeiten seine Hilfsbereitschaft anzubringen, ist in Berlin offenbar gar nicht so einfach. Diese Erfahrung machte gerade der Berliner Event-Dienstleister Mekka Stage-Crew. Seit dem Frühjahr haben die knapp 30 Mitarbeiter, die vor der Pandemie für Konzert- und Messeveranstalter Bühnen, technische Anlagen oder Stände aufbauten, fast keine Arbeit mehr. Nun, da die Branche ruht, wollte das Unternehmen mit seinen Beschäftigten die überlasteten Gesundheitsämter unterstützen. Doch statt dankbarer Zustimmung hagelte es Absagen von den Behörden. Man benötige ihre Hilfe nicht, hieß es.

Keine Konzerte, Messen oder Konferenzen in der Stadt: Seit die Corona-Pandemie begann, gibt es für das Event-Unternehmen aus Mitte praktisch nichts mehr zu tun. Stattdessen muss es wie alle anderen Firmen der Branche um die Existenz kämpfen. „Nur vereinzelt kommen noch kleine Aufträge“, sagt Geschäftsführer John Haak. Die großen Messen, für die die Event-Firma bisher das Personal für Veranstaltungen stellte, fielen wegen Corona ins Wasser. „Um etwa 80 Prozent ging der Umsatz zurück“, sagt Haak. „Die Mitarbeiter sind schon lange in Kurzarbeit.“

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