Berlin - Das fängt gar nicht gut an. Eigentlich beginnt mein Termin mit Personal Trainerin Renata Möbus erst in zehn Minuten. Da wäre ja noch Zeit für einen netten kleinen Cappuccino hier im Fitness-First-Studio im Steglitzer Schloss. Um ein bisschen Kraft und auch Mut zu sammeln für die anstehende Trainingseinheit. Doch Renata ist schon da. Mit strahlender Laune begrüßt sie mich und passt gleich mal auf, dass ich den Kaffee ohne Zucker bestelle. „Braucht man doch gar nicht, oder?“, fragt sie und lacht mich an. Den Keks, den mir die Thekenkraft mitleidig auf den Rand der Untertasse legt, wage ich daraufhin natürlich nicht anzurühren. Aber immerhin sitzen wir erst einmal gemütlich am Bistrotisch.

Renata Möbus ist seit neun Jahren Personal Trainerin. Ihre Kunden betreut die 47-Jährige unter anderen auch in dem Fitness-First-Studio, in dem ich ebenfalls mindestens schon so lange trainiere. Wenn auch nicht besonders regelmäßig. Ich habe sie oft dabei beobachtet, wenn sie ihren Kundinnen Hilfestellung an der TRX-Bändern gab oder die Power Plate-Übungen erläuterte und mit leichtem Schaudern gesehen, wie sie vor Anstrengung schnauften und sich die Gesichter röteten. Es sah immer viel anstrengender aus als das, was ich gerade machte. Renate sagte dann meistens: „Hopp, noch dreimal, das schaffst Du. Eins, zwei, drei.“ Meistens schafften es die Kundinnen auch, davon überzeugte ich mich neugierigerweise, bevor ich mit meinen eigenen Übungen fortfuhr.

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