Kerzenmacherin Christin Zander verziert eine der Kerzen.
Foto: Berliner Zeitung/Bernd Friedel

Wiesenburg/Mark - Das Wachs ist ein bisschen zu warm. Der Wachszieher-Meister lässt den endlosen weißen Strang, der wie eine vielfach gespannte Wäscheleine in einer ungetümen Trommelmaschine rotiert, durch die Hände gleiten. „Ich muss kühlen“, sagt er, „sonst bildet sich kein gleichmäßiger Kern. Und das wäre nicht gut für die Qualität der gesamten Kerze.“

Der 39-jährige Junior-Chef der Buchal-Kerzenfabrik in Reetzerhütten, einem Ortsteil von Wiesenburg/Mark, knipst eine in der Mitte der halb automatischen Wachs-Zugmaschine platzierte Lüftung an. Die ohnehin paraffingetränkte Luft riecht gleich noch viel intensiver.

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